3. Juni 2026

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octoja v1.0.644 — Zeiterfassung auf Meldungen, plattformübergreifende Systemupdates, FortiGate und mehr

Highlights

Dieses Release bringt Zeiterfassung auf Meldungen: Du buchst Arbeitszeit jetzt direkt auf eine Meldung, genauso wie bisher auf ein Gerät. Aus dem Windows-Update-Check wird ein echter Systemupdates-Check, der auch Linux und macOS abdeckt, und FortiGate kommt im Firewall-Check dazu. Der Rest ist Feinschliff und Stabilität — der Veeam-Check schlägt auf ausgelasteten Backup-Servern keinen Fehlalarm mehr, der Storage Analyzer bleibt auch auf riesigen Festplatten flüssig, Chocolatey-Installationen reparieren sich selbst, und der Regel-Editor zählt die richtigen Geräte, wenn du einen Kunden auswählst.

Neu

  • Zeiterfassung auf Meldungen — Du erfasst Zeit jetzt direkt auf einer Meldung, nicht nur auf einem Gerät. Über die neue Karte „Erfasste Zeit“ trägst du Zeiten von Hand ein, verknüpfst bestehende Geräte-Einträge mit der Meldung oder löst sie wieder – und siehst die Gesamtsumme auf einen Blick. Auch reine Meldungs-Zeiten ohne Gerät sind möglich.

    Zeiterfassung auf Meldungen
  • Bestehende Custom-Checks und Konfigurationspakete duplizieren — Beide Anlage-Dialoge haben jetzt ein Feld „Duplizieren von“: Wähle einen bestehenden Check oder ein regelbasiertes Konfigurationspaket als Vorlage, gib einen neuen Namen ein, und octoja übernimmt den Rest für dich. Praktisch, um Varianten anzulegen, ohne alles neu aufzubauen.

  • FortiGate im Firewall-Check — Der Firewall-Check überwacht jetzt neben OPNsense, WatchGuard und Sophos XG auch FortiGate. Er behält die Firmware-Version im Blick, weist auf verfügbare Upgrades hin und warnt dich rechtzeitig, bevor die Lizenz abläuft. Für OPNsense kannst du außerdem einen eigenen Port angeben, falls die Oberfläche nicht auf dem Standard-HTTPS-Port läuft.

  • Kombinierter Schwellwert-Modus im Festplattenplatz-Check — Der Festplattenplatz-Check bekommt einen dritten Modus „Kombiniert“: Er alarmiert nur, wenn sowohl die belegten Prozent als auch der freie Speicher die Grenze überschreiten. So gibt es keine Fehlalarme mehr auf sehr großen Festplatten, bei denen ein hoher Prozentwert noch reichlich Platz übrig lässt.

    Kombinierter Schwellwert-Modus im Festplattenplatz-Check
  • Warnung bei nicht unterstützten Browsern — Meldest du dich mit Firefox, Safari oder einem anderen nicht-Chromium-Browser an, weist dich die Anmeldeseite jetzt vorab darauf hin. Einmal weggeklickt, bleibt der Hinweis 24 Stunden lang verschwunden.

Verbessert

  • Systemupdates-Check jetzt auch auf Linux und macOS — Der bisherige Windows-Update-Check läuft jetzt auch auf Linux und macOS und meldet ausstehende Betriebssystem-Updates über alle gängigen Paketquellen. Mit dem neuen Schalter „Nur Sicherheitsupdates“ konzentrierst du dich plattformübergreifend auf das Wichtigste.

  • Inventar deckt jetzt SUSE und Arch Linux ab — Das Software- und Update-Inventar erfasst jetzt auch SUSE-/openSUSE- und Arch-Geräte. Bisher blieben diese leer oder ohne Angabe ausstehender Updates.

  • SNMP v3 in den eingebauten SNMP-Checks — Die Checks für APC USV, HP iLO, QNAP und Synology unterstützen jetzt SNMP v3 zusätzlich zu v2c. Wähle die Version in den Check-Einstellungen – die passenden Felder für Benutzer, Authentifizierung und Verschlüsselung erscheinen, sobald du v3 auswählst.

  • Patch-Policy-Ringe einklappbar — Patch-Policies mit mehreren Ringen waren schwer zu überblicken, wenn alle Ringe immer aufgeklappt waren. Gespeicherte Ringe starten jetzt eingeklappt für eine kompakte Übersicht, neue bleiben offen, damit du sie fertig einrichten kannst.

    Patch-Policy-Ringe einklappbar
  • Zuverlässigere Software-Verteilung über WinGet — WinGet-Installationen, die auf manchen Geräten fehlschlugen, laufen jetzt zuverlässig durch. Installationen für einen einzelnen Benutzer laufen mit dessen Rechten, systemweite Installationen mit den nötigen Administratorrechten.

  • Zurückgezogene Updates bekommen einen eigenen Status — Updates, die der Hersteller zurückgezogen hat, erscheinen jetzt unter dem eigenen Status „Zurückgezogen“ – im Update-Spread-Radar und in der Update-Detailansicht, statt mit anderen nicht behebbaren Zuständen vermischt zu werden.

  • Admin-Gruppen erhalten neue Berechtigungen automatisch — Du kannst eine Gruppe jetzt als Administrator-Gruppe kennzeichnen. Bringt ein künftiges octoja-Release eine neue Berechtigung mit, erhält jede Admin-Gruppe sie automatisch – du musst sie nach einem Upgrade nicht mehr von Hand nachpflegen.

Behoben

  • Falschalarme im Veeam-Check — Auf ausgelasteten Servern meldete der Veeam-Backup-Check manchmal keine Backup-Aufträge gefunden, obwohl es reichlich gab, und stufte wöchentliche oder monatliche Backup-Copy-Aufträge allein wegen ihres Alters als kritisch ein. Der Check kommt jetzt mit großen Auftragsverläufen zurecht, bewertet jeden Auftragstyp mit einem passenden Alter und zeigt bei Warnungen oder Fehlern den tatsächlichen Grund aus Veeam.

  • Storage Analyzer friert bei großen Scans nicht mehr ein — Auf Festplatten mit zehntausenden Dateien konnte der Storage-Analyzer-Reiter in der Geräte-Toolbox einfrieren. Er bleibt jetzt flüssig, egal wie groß der Scan wird.

  • Inventar auf macOS und Linux funktioniert wieder — Auf macOS- und Linux-Geräten schlug das Inventar in jedem Zyklus fehl, sodass diese Geräte ihre Hard- und Software nie meldeten. Es läuft jetzt auf allen Plattformen normal durch.

  • macOS-Installation über Offenes Deployment — Auf macOS konnte die Agent-Installation fehlschlagen, wenn du Offenes Deployment genutzt hast — also die Variante, bei der sich Geräte ohne Token registrieren. Das funktioniert jetzt zuverlässig.

  • Chocolatey-Verteilung erholt sich aus kaputter Installation — Softwareverteilung über Chocolatey funktioniert jetzt unabhängig davon, wo Chocolatey installiert wurde. War eine frühere Chocolatey-Installation beschädigt oder unvollständig, repariert octoja sie jetzt automatisch, statt bei jedem Versuch zu scheitern.

  • Berechtigungs-Korrekturen für Nicht-Administratoren — Manche Seiten funktionierten für Benutzer ohne Verwaltungsrechte nicht – das Dashboard lud teils gar nicht, und der Checks-Reiter eines Geräts blieb leer. Dashboard, Checks-Reiter und Berichts-Vorschau funktionieren jetzt für alle, und die Aktions-Schaltflächen eines Geräts erscheinen nur, wenn du sie auch benutzen darfst.

  • Regel-Editor zählt Geräte pro Kunde wieder korrekt — Im Regel-Editor für Konfigurationspakete zeigte die Vorschau 0 Geräte an, sobald du nach dem Anlegen einer Regel einen Kunden auswähltest. Sie zeigt jetzt die richtige Anzahl – mit oder ohne ausgewählten Kunden.

  • Installation und Selbst-Update kommen mit Antivirus zurecht — Agent-Installationen und Selbst-Updates schlugen vereinzelt mit „Zugriff verweigert“ fehl, wenn ein Antivirus eine gerade geschriebene Datei zum Scannen sperrte. octoja wartet jetzt einen Moment und versucht es erneut, was den seltenen Konflikt auflöst.