6. August 2026

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octoja v1.0.2403 — Wartungsmodus, Sammelaktionen für Geräte und E-Mail aus der eigenen Domain

Highlights

In diesem Release geht es um Reichweite und Kontrolle: Wartungsmodus und Sammelaktionen für Geräte, gespeicherte Ansichten für Gerätetabellen, lokale Benutzerkonten direkt am Gerät und E-Mails aus deiner eigenen Domäne. Sieben neue Checks kommen dazu, und auf älteren Linux-Systemen laufen Checks überhaupt zum ersten Mal. Dazu kommen Korrekturen: Die Softwareverteilung über winget läuft wieder, und mehrere Checks urteilen genauer — genaueres dazu unter „Checks“.

Neu

  • Wartungsmodus für Geräte — Ein Gerät setzt du sofort, geplant oder wiederkehrend in Wartung, per Konfigurationspaket auch viele Geräte auf einmal; „Wartung beenden“ hebt dabei nur die am Gerät gesetzte Wartung auf, Fenster aus einem Konfigurationspaket bleiben. Unter „Während dieses Fensters pausieren“ sind alle fünf Haken gesetzt — auch „Bereitstellungen“ und „Patches“. Das neue Recht „Wartungsmodus“ musst du jeder Gruppe außer Administratorgruppen erst geben.

    Wartungsmodus für Geräte
  • Mehrere Geräte auf einmal bearbeiten — Im Dreipunkte-Menü der Geräteliste schaltest du die „Mehrfachauswahl“ ein und weist den markierten Geräten einen Kunden, ein Tag oder eine Wartung zu; Geräte, für die dir das Recht fehlt, überspringt octoja. Unter „Weitere Aktionen“ steht auch „Löschen“ — es verlangt das Eintippen von LÖSCHEN und entfernt die Geräte samt Historie endgültig. „Automatisierung ausführen“ erscheint nur mit dem globalen Recht „Automatisierungen verwalten“.

    Mehrere Geräte auf einmal bearbeiten
  • Eigener E-Mailabsender — Im neuen Tab „E-Mail“ unter „White-Label“ stellst du auf „Eigener SMTP-Server“ oder „Microsoft 365“ um — Alarme, Berichte und Einladungen kommen dann aus deiner Domäne. Speichern kannst du erst nach einer erfolgreichen Test-E-Mail; bestehende Instanzen bleiben beim octoja-Standard.

    Eigener E-Mailabsender
  • Gespeicherte Ansichten für Gerätetabellen — Auf „Geräte“ und im Dashboard speicherst du Spalten, Sortierung und Filter unter „Ansichten“, eine davon als Startansicht. Das Layout steckt in der URL — der Link zeigt anderen dieselbe Tabelle.

  • Lokale Benutzerkonten am Gerät — Im Abschnitt „Lokale Benutzer“ der Geräteseite legst du Konten an, schaltest sie ein oder aus und änderst Kennwörter — unter Windows, Linux und macOS. Das neue Recht „Lokale Benutzerverwaltung“ musst du jeder Gruppe außer Administratorgruppen erst geben.

    Lokale Benutzerkonten am Gerät
  • Zammad-Anbindung — Ein Check-Alarm legt jetzt ein Ticket in deiner Zammad-Instanz an und setzt bei Entwarnung den gewählten Status. Deine Kunden ordnest du Zammad-Organisationen zu — ohne Zuordnung steht der Kundenname nur im Ticket-Text.

  • Nach Tags filtern und alle Tags sehen — Die Geräteliste bekommt einen Tag-Filter, und der neue Tab „Tags“ im „Inventar“ zeigt jedes Tag mit Geräteanzahl und Herkunft.

    Nach Tags filtern und alle Tags sehen
  • Patch-Ringe rund um den Patch Tuesday — Zeigt der Zeitplan einer Patch-Richtlinie auf den zweiten oder dritten Dienstag, verschiebst du ihn unter „Tage nach dem Referenz-Dienstag“ um bis zu 31 Tage: Ein Ring patcht am Tag selbst, der nächste eine Woche später.

  • Ereignisprotokoll eines Geräts exportieren — „Exportieren“ liefert ein „XML-Archiv (.zip)“ mit deinen Filtern oder ein „Natives Protokoll (.evtx)“ ohne Suchtext- und Quellenfilter; ohne Datumsbereich warnt octoja vor dem Vollexport. Es gilt das Recht „Ereignisprotokoll“ — wer lesen darf, darf jetzt alles herunterladen.

  • Bildschirmtext suchen und Netzlaufwerke im Datei-Explorer — Mit „Bildschirmtext suchen“ ziehst du in der Remotedesktop-Sitzung einen Rahmen über den entfernten Bildschirm und kopierst den Text darin. Der Datei-Explorer zeigt außerdem die Netzlaufwerke eines Geräts — nur unter Windows, und nur solange der Benutzer angemeldet ist, der sie verbunden hat.

  • Eigene Checks mit anderen octoja-Instanzen teilen — „Repository-Zugriff“ gibt eine URL samt Zugangsdaten heraus; eine andere Instanz trägt sie unter „Community-Repository hinzufügen“ ein. Repositories mit Benutzername verlangen jetzt HTTPS, Loopback-Adressen ausgenommen — bestehende HTTP-Einträge fallen beim nächsten Bearbeiten durch die Prüfung.

  • Eigene Kundenfelder an drei Stellen — Deine eigenen Kundenfelder erscheinen jetzt als Spalte in der Kundenliste, als Kriterium „Eigenes Feld (Kunde)“ in Regeln und als Variable in Automatisierungen.

  • Vier neue Bausteine für Automatisierungen — Der Auslöser „Beim Systemstart“ greift einmal pro tatsächlichem Neustart; dazu kommen die Schritte „BitLocker aktivieren“, „Benutzerkonto erstellen“ und „Gerät aufwecken“.

    Vier neue Bausteine für Automatisierungen
  • Laufende Automatisierung abbrechen — Im Detail einer Ausführung beendest du sie mit „Ausführung abbrechen“ — nach dem laufenden Schritt startet nichts mehr. Hängt eine Ausführung fest, endet sie mit dem neuen Status „Zeitüberschreitung“.

  • Berichte und Monitoring-Widgets gezielt eingrenzen — Der „Gerätefilter“ begrenzt eine Berichtsvorlage auf passende Geräte, etwa nur Server. Einzelne Checks blendest du aus den Monitoring-Widgets aus.

  • Teiltreffer bei Tag-Bedingungen — Die neuen Operatoren „passt auf Text“ und „passt nicht auf Text“ erfassen mit einer Regel alle Tags, die ein bestimmtes Wort enthalten.

  • Sehen, welche Konfigurationspakete für ein Gerät gelten — Der neue Eintrag „Konfigurationspakete“ im Dreipunkte-Menü eines Geräts listet jedes regelbasierte Paket, das für dieses Gerät gilt, samt Inhalt und Link ins Paket.

  • Monitore und Speichermodule auf der Geräteseite — „Angeschlossene Monitore“ nennt je Bildschirm Hersteller, Modell und Seriennummer und schreibt Änderungen in den „Inventarverlauf“ — nur unter Windows und erst, sobald ein Bildschirm gemeldet wurde. „Speichermodule“ zeigt Steckplatz, Typ und Teilenummer, auch unter Linux und macOS; auf Apple Silicon bleibt „Bank“ leer.

  • Bestimmen, was der Kunde vor einer Fernsitzung sieht — Das Feld „Anzeigename bei Fernsupport“ setzt in der Zustimmungsabfrage auf dem Kundengerät einen eigenen Namen an die Stelle des Technikernamens. Die neue Option „Zugriff auf die physische Konsole auf Terminalservern ohne Zustimmung erlauben“ (standardmäßig aus) spart dort die Nachfrage, aber nur, solange „Zustimmung des Benutzers für Remotedesktop verlangen“ eingeschaltet bleibt; RDP-Sitzungen auf demselben Server fragen weiter nach.

  • Mitglieder einer Active-Directory-Gruppe verwalten — „Mitglieder verwalten“ in der Tabelle „Active-Directory-Gruppen“ eines Domänencontrollers öffnet einen Dialog, der die Mitglieder live vom Domänencontroller liest.

  • Neuer Bericht Remote-Zeiten — Er zeigt den Aufwand, der im gewählten Zeitraum auf den Geräten eines Kunden angefallen ist — wahlweise „Pro Gerät“ oder als „Einzelne Sitzungen“; eine Sitzung ist der ganze Besuch in der Toolbox.

  • Registry durchsuchen und dabei weiterblättern — Mit Strg+F durchsuchst du im Registry-Editor der Toolbox Schlüsselnamen, Wertnamen und Wertdaten. Schließt du das Suchfeld, läuft die Suche weiter — beim Wiederöffnen stehen die Treffer da.

  • Dein persönlicher Empfehlungslink — Unter „Mein Profil“ steht jetzt dein Link zum Weitergeben an Kollegen und Partner — wird daraus ein octoja-Kunde, wartet eine Überraschung. Ohne hinterlegte Empfehlungs-Basisadresse bleibt der Abschnitt ausgeblendet.

Verbessert

  • Patch-Ansichten sagen, was passiert ist und warum — Jedes Update eines Windows-Patch-Laufs nennt in der Zeile „Auswahl“ den Grund, warum es installiert oder übersprungen wurde; der Update-Titel verlinkt jetzt auf die Detailseite des Updates.

  • TANSS: 2FA-Secret, Melder und Ticketabschluss — Ein TANSS-Konto mit Zwei-Faktor-Authentifizierung braucht jetzt sein „2FA-Secret (nur bei 2FA-Konten)“; solche Verbindungen richtest du neu ein. Alarm-Tickets erreichen TANSS zuverlässig; neu sind „Melder“ und „Ticket bei Entwarnung schließen“.

    TANSS: 2FA-Secret, Melder und Ticketabschluss
  • Gerätesuche: schneller, und sie findet Seriennummern — Die Suche hinkt beim Tippen nicht mehr nach und durchsucht zusätzlich Hersteller, Seriennummer, Betriebssystem und öffentliche IP. Über die neuen Felder findest du ein Gerät erst nach seiner nächsten Inventarisierung; Umlaute und Akzente musst du weiter mittippen.

  • Eigene Gerätefelder und Checks in beide Richtungen — Eine numerische Check-Einstellung darf jetzt auf ein eigenes Gerätefeld zeigen und greift auf dessen „Standardwert“ zurück, wenn für das Gerät kein Wert gesetzt ist; SNMP-Abfragen bekommen ein Feld „Einheit“. Checks mit Gerätefeld-Token rechnen jetzt mit der echten Zahl statt mit einem leeren Wert; eine im Konfigurationspaket gesetzte Zuordnung zieht octoja nicht mehr heran — trag sie einmal am Check selbst ein.

  • Jede Person bekommt ihre Sprache — SMS, Anruf und App-Push folgen jetzt der Profilsprache jeder Person; die Spracheinstellung an Benachrichtigungsgruppen entfällt. Bei geplanten Berichten wählst du die Sprache je Empfänger — bestehende Empfänger bleiben auf Englisch, bis du dort „Sprache“ setzt.

  • Robustere Automatisierungen mit eigenem Zeitlimit — Eine laufende Ausführung übersteht jetzt einen Neustart des octoja-Dienstes, und „Skript ausführen“ bekommt ein eigenes Zeitlimit. Bei „Gerät neu starten“ steht das neue Feld „Auf Wiederverbindung warten (Sekunden)“ in bestehenden Schritten auf 0 — trag den Wert nach.

  • Tabellen merken sich deine Spalten — Außerhalb von Geräten und Dashboard bleiben Sichtbarkeit, Reihenfolge und Breite der Spalten erhalten. octoja merkt sich das nur im gerade benutzten Browser. Sortierung, Filter und Seitengröße bleiben gar nicht erhalten.

  • Aufgeräumte Filterleiste mit Mehrfachauswahl — Das Dashboard filtert jetzt nach mehreren Kunden und Standorten gleichzeitig; die Leiste führt dabei nur noch Kunden mit Geräten auf, und jede Zeile weist kritische Meldungen und Warnungen getrennt aus.

  • Zwischenablage im Remotedesktop — Kopierter Text erreicht das Remote-System jetzt sofort, nicht erst beim nächsten Kopiervorgang. Auf Anmelde- und UAC-Bildschirmen hilft „Zwischenablage tippen“ — so heißt die bisherige Schaltfläche jetzt.

  • Eigene Checks schreiben und beurteilen — Im Editor und im Schritt „Skript ausführen“ sind Skripte jetzt beim Tippen farbig hervorgehoben. Der Test weist getrennt aus, ob das Skript lief und was der Check zurückgab.

  • Netzwerkgeräte je Kunde — Die Kundenliste bekommt die Spalte „Netzwerkgeräte“, die Kundenseite eine passende Kachel — Switches, Firewalls und NAS auf einen Blick.

  • IP-Adressen in der Geräteliste — In der Spalte „IP-Adresse“ steht jetzt auch die lokale Adresse von Geräten mit Agent; dafür steht bei Netzwerkgeräten in der Spalte „Betriebssystem“ keine IP mehr. Standardmäßig ist „IP-Adresse“ ausgeblendet.

  • Alarmfenster in Minuten — Das Zeitfenster einer Alarmregel setzt du jetzt auch in Minuten und reagierst so auf kurze Fehlerhäufungen. Zeitpläne über Mitternacht sind mit „(Folgetag)“ gekennzeichnet.

  • Gesperrte Sitzungen sind gekennzeichnet — Eine Sitzung auf einem gesperrten Windows-Gerät trägt jetzt die Kennzeichnung „Gesperrt“. So wartest du nicht auf eine Bestätigung, die niemand sehen kann.

  • Backup-Berichte zählen mehr Checks — Die Berichte berücksichtigen jetzt auch die neueren eingebauten Backup-Checks und jeden eigenen Check mit der Kategorie „backup“ — im Editor kleingeschrieben, in der Check-Bibliothek als „Backup“.

  • Ereignisprotokoll nach Quelle filtern — Die Leiste des Ereignisprotokolls bekommt ein Feld mit dem Platzhalter „Quelle...“; ein Teil des Namens genügt.

  • Vollständiges Protokollpaket — Der Protokoll-Download am Gerät enthält jetzt die Protokolle jedes Agent-Bestandteils, auch die der Anwendung in der Sitzung des Benutzers.

Behoben

  • winget-Bereitstellungen installieren wieder — und melden Fehler — octoja verteilt Pakete über winget wieder, und eine fehlgeschlagene Bereitstellung meldet jetzt den Grund statt Erfolg — bisher grün wirkende Bereitstellungen können darum als fehlgeschlagen erscheinen. Installationen aus dem Software-Kiosk gelten jetzt geräteweit für alle Benutzer.

  • Patch-Läufe erreichen jetzt auch bisher übersprungene Geräte — Updates ohne Schweregrad, etwa Defender-Definitionen, werden jetzt installiert; der erste Zyklus fällt darum größer aus. Geräte, die die gewählte Zeitzone nicht kennen, patchen behelfsweise in ihrer lokalen Zeit — das Fenster greift dann womöglich zu anderer Uhrzeit.

  • Vier Korrekturen in der Fernwartung — Kennwörter aus dem Passwortmanager kommen vollständig an, Eingaben nach einem Klick auf die Symbolleiste landen wieder auf dem Remote-System, ein kurzer Netzaussetzer lässt das Bild nicht mehr dauerhaft ruckeln, und eine Anmeldung am Anmeldebildschirm bricht die Sitzung nicht mehr ab.

  • Agent, Checks und Skripte stolpern nicht mehr über fehlende Pakete — Checks starten jetzt auf AlmaLinux 8, Rocky Linux 8, RHEL 8, Debian 10 und Ubuntu 18.04 — ab der nächsten veröffentlichten Check-Version; wo bisher nichts lief, kommen jetzt Probleme ans Licht. Die Linux-Schnellinstallation bringt ICU und jq mit, eigene Checks brauchen auf dem Mac kein Python mehr.

  • Drei Korrekturen im Editor eigener Checks — Die Schalter unter „Check-Skripte“ folgen den vorhandenen Skripten, und die Felder darunter füllen sich schon beim Hinzufügen von SNMP-Abfragen. Der „Live-Test“ erreicht Netzwerkgeräte über deren „Überwachungsgerät“ — das muss vorhanden und online sein, und du brauchst auf beiden das Recht, Skripte auszuführen.

  • Das Dashboard zeigt wieder deine ganze Flotte — Die Geräteliste lässt Geräte ohne Kunden nicht mehr weg und passt damit zu den Summen darüber — die Liste wird dadurch länger. Die Zeile „Ohne Standort“ öffnet jetzt auch Geräte ohne Standort, statt sie nur zu zählen.

  • Ein Redis-Werkzeug allein macht noch keinen Datenbankserver — Ein Gerät, auf dem nur RedisInsight liegt, bekommt nicht mehr das Tag „database“; die mitgelieferte Regel trifft jetzt den Redis-Server selbst. octoja ändert sie beim Update von sich aus, auch wenn du sie nie angefasst hast — Geräte, die das Tag verlieren, fallen aus Gruppen, Konfigurationspaketen und Patch-Richtlinien heraus.

  • Server mit mehreren Prozessoren melden alle Kerne — „CPU-Kerne“ und „Logische Prozessoren“ zählten unter Windows nur den ersten Sockel. Nach der nächsten Inventarisierung stehen dort höhere Zahlen — die alten Werte waren zu niedrig.

  • Dialoge und Auswahllisten: keine übernommenen Einstellungen, klarere Sortierung — Eine neue Automatisierung startet mit dem Auslöser „Manuell“ und läuft nicht mehr am nächsten Gerät los. Schließt du den Check-Dialog, setzt octoja die „Alarmkonfiguration“ zurück. Check-Listen stehen alphabetisch unter Kategorieüberschriften.

  • Visual C++ bei der Windows-Schnellinstallation — Die einzeilige PowerShell-Schnellinstallation installiert jetzt das passende Microsoft Visual C++ Redistributable vor dem Agenten; dafür braucht sie Administratorrechte. Auf frischem Windows 10 oder Server 2016 startete der Agent vorher nicht.

  • Softwareverteilung greift sofort — Konfigurationspakete, die nur Software verteilen, erreichen ihre Geräte jetzt beim Speichern statt erst beim nächsten Abgleich des Agenten.

  • Netzwerk-Checks aus Konfigurationspaketen — Sie nutzen jetzt die IP des Geräts, statt an einem fehlenden Host zu scheitern; neue Netzwerkgeräte haben die übliche SNMP-Community vorbelegt. „SSL / HTTP“ und „HTTP-Inhaltsprüfung“ stehen für Netzwerkgeräte nicht mehr zur Auswahl.

  • Sammelbadge für Tags — Ein Klick auf das Badge „+2“ zeigt jetzt die verborgenen Tags, statt die Geräteseite zu öffnen.

  • Branding beim Start ohne Netz — Die octoja-Anwendung auf den Geräten deiner Anwender startet jetzt mit deinem Logo, deinem Produktnamen und deinen Farben, auch wenn noch keine Netzwerkverbindung steht.

  • Konfigurationspakete erreichen agentenlose Geräte — Legst du ein agentenloses Gerät an oder änderst seinen Namen oder Gerätetyp, ordnet octoja ihm jetzt die passenden regelbasierten Konfigurationspakete zu.

  • Gespeicherte Ansicht behält einen leeren Filter — In der Gerätetabelle des Dashboards überlebt eine bewusst leere Schweregrad-Auswahl jetzt das Laden. Beim Update bekommen bestehende Ansichten ihre leere Auswahl zurück.

Checks

Checks veröffentlicht octoja getrennt von diesem Release: Ein neuer oder geänderter Check erreicht deine Geräte, sobald dieser Check selbst veröffentlicht ist — nicht mit dem Update darüber.

  • Sieben neue Checks — Neu sind „NAKIVO Backup & Replication“, „NSLookup“ und „GPU“ (Windows und Linux) sowie — nur unter Windows — „Comet Backup“, „LAPS-Kennwörter“, „Dell-Garantie“ und „Secure-Boot-Zertifikate“. „Secure-Boot-Zertifikate“ findet Geräte, denen die Microsoft-Zertifikate von 2023 fehlen; diese Geräte bekommen keine Boot-Sicherheitsupdates mehr. „Dell-Garantie“ braucht Zugangsdaten aus Dell TechDirect, „NAKIVO Backup & Replication“ Lesezugriff auf die Director-Datenbank. Eine breite LAPS-Zuweisung meldet Geräte kritisch, die nie LAPS hatten; bei Geräten ohne auslesbare GPU warnt der Check, bis du „Wenn keine GPU gefunden wird“ auf „Ignorieren (OK)“ stellst.

    Sieben neue Checks
  • SQL-Server-Check gezielt eingrenzen — Der Check „Microsoft SQL Server – Zustand“ bekommt Ein- und Ausschlusslisten für Instanzen, Datenbanken und SQL-Agent-Jobs. Wer schon auf Datenbanken eingegrenzt hatte, bekommt weniger Meldungen: Speicherplatz und Verfügbarkeitsgruppen berücksichtigen den Filter jetzt.

  • Der MailStore-Check deckt jetzt auch MailStore Server ab — Der Check heißt jetzt „MailStore (Server & SPE)“; unter „Edition“ wählst du die passende Ausgabe. Bestehende Checks bleiben auf der SPE, bis du „Edition“ umstellst.

  • Speicher-Checks: welche Volumes gemessen werden — Der Check „Festplatte“ überwacht alle Laufwerke, Ausnahmen trägst du unter „Auszuschließende Laufwerke“ ein. In einen Ordner eingebundene Volumes gehen bei der „Datenträgerfragmentierung“ jetzt in die Messung ein und lösen dort womöglich neuen Alarm aus; „Volumes ausschließen“ nimmt sie heraus.

  • Vier Checks melden genauer — „CPU-Temperatur“ meldet eine fehlgeschlagene Sensorabfrage jetzt als Fehler, und die Einstellung, fehlende Sensoren zu ignorieren, greift dafür nicht; so stummgeschaltete Geräte melden sich wieder. „APC USV“ warnt vor dem Lebensdauerende einer Batteriekassette, „Ausstehender Neustart“ ignoriert auf Wunsch Dateiumbenennungen, und „Microsoft SQL Server – Aktivität“ akzeptiert jetzt Fehlerlog-Zeitfenster unter fünf Minuten.

  • Checks lesen Befehlsausgaben auf nicht-englischen Linux- und macOS-Geräten richtig — „RAID-Status“, „Firewall-Status“ und ein Dutzend weitere Checks werten dort nicht mehr falsch aus, „Benutzerkonto-Audit“ hält kein Konto mehr fälschlich für inaktiv. Auf Linux ändern sich bestehende Ergebnisse — die Checks melden Zustände, die sie vorher nicht sehen konnten.

  • Vier Hardware- und SNMP-Checks urteilen genauer — „HP iLO“ ignoriert unlesbare Laufwerksschächte, stuft ausgefallene Laufwerke als kritisch ein und warnt jetzt auch bei Speicher im Zustand „Beeinträchtigt“ — betroffene Server fangen also an zu warnen. „SMART Festplattengesundheit“, „Netzwerkschnittstelle“ und „Drucker (SNMP)“ messen zuverlässiger.

  • Antivirus-Checks melden den wahren Zustand — „Antivirus-Status“ listet kein Produkt mehr doppelt und schlägt nicht mehr kritisch an, wenn Windows den Defender zugunsten eines anderen Schutzprogramms zurückgestellt hat. „Securepoint Antivirus Pro“ meldet den „Echtzeitschutz“ auf ruhigen Maschinen nicht mehr als „Inaktiv“.

  • Synology Backup meldet sich an und erfindet keine Fehlläufe — Die Anmeldung an DSM scheiterte auf manchen Installationen; das ist behoben, und eine Ablehnung nennt jetzt ihren Grund. „Active Backup for Microsoft 365“-Aufgaben scheitern nur noch bei echtem Fehler — eine Aufgabe, die bisher dauerhaft als gescheitert galt, kann dadurch gesund aussehen.

  • Der Ereignisprotokoll-Check zählt nur die gewählten Schweregrade — Informative Ereignisse zählen nicht mehr auf die Schwellwerte, wenn „Mindestschweregrad“ sie ausschließt; Geräte können dadurch verstummen. „Alle Stufen (einschließlich Ausführlich)“ nimmt jetzt wirklich alles auf und meldet womöglich mehr.

  • Kein Offline-Alarm, solange die Verbindung sich noch stabilisiert — Der Check „Gerät online“ wird nicht mehr kritisch, nur weil octoja neu gestartet ist oder ein Agent kurz abgefallen war; ein Gerät, das binnen 30 Sekunden zurückkommt, bleibt grün. Ein echter Ausfall direkt danach wird dafür bis zu sechs Minuten später gemeldet.

  • Keine Warnung, wenn octoja selbst die automatischen Updates abschaltet — Der Check „Windows-Update-Agent-Zustand“ warnt nicht mehr über deaktivierte automatische Updates, wenn octojas Patch-Management sie abgeschaltet hat. Die Warnung kann für gepatchte Geräte eingeschaltet bleiben.

  • OS End-of-Life bei verlängertem Support — Debian, SUSE Linux Enterprise und Oracle Linux gelten nicht mehr als kritisch, solange ihr Extended Support läuft — so die Voreinstellung. Mit „Ende des aktiven/Mainstream-Supports“ zählt weiter das frühere Support-Ende; dieselben Releases gelten dort weiterhin als kritisch.

  • Bereitstellungspunkt-Speicher — Der Check misst Volumes ohne Bereitstellungspunkt nicht mehr, typischerweise EFI- und Wiederherstellungspartitionen. In den Details steht, wie viele er übersprungen hat.