Gewünschte Verbesserungen
1. Gruppierung nach Kunde und Gerät
Der Bericht sollte hierarchisch aufgebaut werden:
Kunde (Falls der Bericht auf einen Kunden eingeschränkt ist kann das entfallen, dann sollte in der Überschrift des Berichtes der Kundenname stehen.)
Gerät
Erfolgreich installierte Updates
Fehlgeschlagene Updates
Eventuell ein zweiter Bericht mit zur gegen Kontrolle:
Genehmigte, aber noch nicht installierte Updates
Ausstehende beziehungsweise nicht genehmigte Updates
Alle Updates eines Geräts sollten unmittelbar untereinander dargestellt werden. Anschließend sollte das nächste Gerät desselben Kunden folgen.
2. Eindeutige Anzeige des Patchstatus
Für jedes Update muss der aktuelle Zustand eindeutig ersichtlich sein, beispielsweise:
Erfolgreich installiert
Installation fehlgeschlagen
Genehmigt, aber noch nicht installiert
Installation ausstehend
Neustart erforderlich
Nicht anwendbar
Abgelehnt
Wenn ein Patch genehmigt wurde, aber nicht erfolgreich installiert werden konnte, muss dieser klar als „Fehlgeschlagen“ gekennzeichnet werden. Zusätzlich sollten der letzte Installationsversuch sowie, sofern verfügbar die Fehlermeldung beziehungsweise der Fehlercode angezeigt werden.
Im aktuellen Bericht werden offene Updates lediglich mit Angaben wie Gerät, Update, Schweregrad und KB-Nummer dargestellt. Eine eindeutige Statusangabe fehlt.
3. Bereinigung wiederkehrender Pattern- und Definitionsupdates
Bei regelmäßig aktualisierten Pattern- beziehungsweise Definitionsupdates sollte pro Gerät ausschließlich die aktuellste relevante Version angezeigt werden. Dies betrifft insbesondere Updates wie:
Security Intelligence-Updates für Microsoft Defender Antivirus
Viren- und Malwaredefinitionen
Andere häufig aktualisierte Signatur- oder Pattern-Updates
Der aktuelle Bericht führt teilweise mehrere Versionen desselben Defender-Updates für dasselbe Gerät auf. Dadurch wird die Liste unnötig lang und die eigentlich relevanten Informationen gehen unter.
Wünschenswert wäre eine der folgenden Lösungen:
Standardmäßig nur die aktuellste Version pro Gerät anzeigen
Ältere Versionen optional über „Details anzeigen“ oder Ähnlich bei der Report Erstellung einblenden
Pattern-Updates in einem eigenen Abschnitt zusammenfassen
Pattern-Updates optional vollständig aus dem Kundennachweis ausblenden
4. Aussagekräftigere Zusammenfassung
Die Zusammenfassung sollte nicht nur die Gesamtanzahl der Geräte, installierten Patches, offenen Updates und die Patch-Compliance anzeigen, sondern zusätzlich folgende Informationen enthalten:
Berichtszeitraum letzte 7 Tage etc.
Anzahl vollständig gepatchter Geräte
Anzahl der Geräte mit fehlgeschlagenen Updates
Anzahl der Geräte mit genehmigten, aber nicht installierten Updates
Anzahl ausstehender kritischer und wichtiger Updates
Anzahl der Geräte mit ausstehendem Neustart
Patch-Compliance je Kunde
Erklärung, wie die Patch-Compliance berechnet wird
Im geprüften Bericht wird beispielsweise eine Patch-Compliance von 24 % ausgewiesen, ohne dass nachvollziehbar ist, wie dieser Wert berechnet wurde. Für einen Kundennachweis müsste die Berechnungsgrundlage eindeutig erläutert werden.
5. Weitere sinnvolle Detailangaben
Je Patch sollten nach Möglichkeit folgende Informationen angezeigt werden:
Kunde
Gerätename
Betriebssystem
Update-Bezeichnung
KB-Nummer
Kategorie
Schweregrad
Genehmigungsstatus
Installationsstatus
Installationsdatum
Datum des letzten Installationsversuchs
Fehlercode beziehungsweise Fehlerbeschreibung
Neustart erforderlich
Zuständige Patch-Richtlinie
Ziel sollte ein übersichtlicher, nachvollziehbarer und revisionsfähiger Bericht sein, der sowohl intern zur technischen Kontrolle als auch extern als Patch-Nachweis gegenüber Kunden eingesetzt werden kann.
Der Bericht sollte auf einen Blick erkennen lassen:
welche Geräte erfolgreich gepatcht wurden,
bei welchen Geräten Handlungsbedarf besteht,
welche genehmigten Updates fehlgeschlagen sind,
warum ein Update nicht installiert wurde,
und wie sich die ausgewiesene Patch-Compliance zusammensetzt.
Die Gruppierung nach Kunde → Gerät → Patchstatus, die eindeutige Statusanzeige und die Reduzierung wiederkehrender Pattern-Updates sind dabei aus unserer Sicht zwingend erforderlich.