VE: Check-Paket für Host, Gäste, Speicher und Cluster

Ist der Agent auf einem Proxmox-Host installiert, zeigt octoja auf der Geräteseite bereits die VMs und Container, den Speicher, die Snapshots und die passenden Aktionen dazu. Was fehlt, ist eine Prüfung, die den Node dauerhaft im Blick behält und sich meldet, wenn etwas nicht stimmt. Für VMware und Hyper-V gibt es so etwas schon.

Sinnvoll wären diese Punkte:

  • Eine VM oder ein Container läuft nicht, obwohl sie laufen soll.

  • Ein Gast ist auf "beim Booten starten" gesetzt, steht aber still.

  • Ein Gast hängt in einer Sperre, weil eine Sicherung oder Migration abgebrochen ist.

  • Ein Speicher läuft voll oder ist nicht mehr erreichbar, etwa eine eingebundene NFS- oder CIFS-Freigabe.

  • Ein Clusterknoten ist offline oder das Quorum fehlt. Auf einem einzelnen Node ohne Cluster sollte der Punkt einfach entfallen, ohne Fehlermeldung.

  • Snapshots werden zu alt oder zu viele. Sie kosten Speicherplatz und bremsen die VM, aufgeräumt wird selten.

  • Datensicherung: wann lief die letzte erfolgreiche Sicherung je Gast, und ist zuletzt ein Auftrag fehlgeschlagen. Das darf gern später nachkommen, der Rest ist dringender.

Am besten als eine einzige Prüfung, in der sich die Punkte einzeln abschalten lassen, mit eigenen Schwellenwerten für Speicherbelegung und Snapshot-Alter und einer Ausnahmeliste für Test- und Vorlagen-Gäste. Zugangsdaten sollten nicht nötig sein, der Agent läuft ja auf dem Node. Und wenn bei der Inventur erkannt wird, dass ein Gerät ein Proxmox-Host ist, könnte die Prüfung gleich vorgeschlagen werden, statt sie auf jedem Node von Hand einzurichten.

Nicht nötig ist, was auf dem Host schon von bestehenden Prüfungen abgedeckt wird: ZFS-Pools, Festplattenzustand und RAID, CPU, Arbeitsspeicher und Plattenplatz, Dienste sowie das Zertifikat der Weboberfläche.

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