Kurzfassung
Eigene Felder kennen heute die Typen Text, Multiline, Integer, Decimal, Boolean, Dropdown und Date. Was fehlt, ist ein Typ für formatierten Inhalt — eine kleine Tabelle, eine Liste, ein Link. Die Erhebung kann octoja bereits: Ein RunScript-Schritt deklariert seine outputs, ein WriteCustomField-Schritt legt sie am Gerät ab. Nur lesbar wird das Ergebnis nicht.
Ein Multiline-Feld nimmt HTML dabei schon heute unverändert an und gibt es über die API unverändert zurück — <b>, <span style>, <a href> und Entities bleiben erhalten, es wird nichts gefiltert und nichts umgewandelt (geprüft am 04.09.2026). Es fehlt allein die Darstellung.
Beispiel: die letzten Benutzer eines Geräts
Ein Skript liest die Anmeldeereignisse der letzten Tage aus dem Eventlog und legt das Ergebnis am Gerät ab: wer war zuletzt angemeldet, wann, und ob Anmeldung, Abmeldung oder Entsperrung. Das ist die Frage, die bei „Wer hat gestern an dem Rechner gearbeitet?" und bei der Neuvergabe von Arbeitsplätzen als Erstes kommt.
Als Tabelle ist das in zwei Sekunden gelesen:
Benutzer Zeitpunkt Ereignis DOMAENE\benutzer1 03.09.2026 07:42 Anmeldung DOMAENE\benutzer1 03.09.2026 16:58 Abmeldung DOMAENE\dienstkonto 04.09.2026 02:10 Anmeldung (Dienst)
Im heutigen Multiline-Feld ist dasselbe eine Zeichenkette, die man erst im Kopf zerlegen muss. Das gilt für alles, was mehr als einen Wert transportiert: Secure-Boot-Zustand, BitLocker-Status je Laufwerk, Ergebnis der letzten Sicherung, offene Wartungspunkte, Lizenzübersichten.
Vorschlag
Ein neuer Feldtyp — entweder
Htmlmit serverseitiger Bereinigung oderMarkdown. Markdown wäre die schlankere Wahl: Tabelle, Fettdruck, Link und Codeblock reichen für diesen Zweck, der Inhalt bleibt auch im Rohzustand lesbar, und ein Skript erzeugt ihn genauso leicht wie HTML.Darstellung überall dort, wo das Feld erscheint — Geräteseite, Kundenseite, Berichte.
Bereinigung beim Speichern: Skripte, Event-Handler und eingebettete Inhalte entfernen; erlaubt bleiben Textauszeichnung, Listen, Tabellen und Links. Der Inhalt kommt vom Agenten und nicht aus einem Formular — trotzdem gehört er gefiltert.
Ein genanntes Zeichenlimit, beim Schreiben geprüft statt still abgeschnitten. In anderen RMMs liegt es bei 200.000 Zeichen; ein Skript, das eine große Tabelle erzeugt, läuft sonst in eine Grenze, die es nicht kennt.
Warum das zum vorhandenen Baukasten passt
Die halbe Strecke ist gebaut: Automationen können Werte erheben und in eigene Felder schreiben. Ohne Anzeigeseite bleibt jede mehrzeilige Auswertung entweder unleserlich oder muss als eigener Check nachgebaut werden — obwohl sie weder Schwellwert noch Alarm braucht, sondern nur gelesen werden soll.